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FAQ

Wie ist die genaue Zusammensetzung von Manuia®?

Manuia® besteht aus einem Wirkstoffkomplex, d.h. mehrere Wirkstoffe sind enthalten. Damiana Ø 75 mg, Panax ginseng Ø 25 mg, Acidum phosphoricum Trit. D2 25 mg, Ambra Trit. D3 25 mg sind in 1 Tablette verarbeitet.
Sonstige Bestandteile: Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Weizenstärke.

Wie wirkt Manuia®?

Manuia® ist ein homöopathisches Arzneimittel, dessen spezielle Wirkstoff-Kombination nach homöopathischen Grundsätzen dazu bestimmt ist, die Selbstheilungskräfte anzuregen und so dabei hilft, Ausgeglichenheit und körperliche und seelische Entspannung sowie gleichzeitig die notwendige Kraft und Vitalität wieder herzustellen.
Damiana, die homöopathisch aufbereitete Maya-Pflanze, wirkt regulierend bei körperlichen und geistigen Erschöpfungszuständen, Überarbeitung und sexueller Schwäche.
Acidum phosphoricum wirkt ausgleichend und stärkend bei geistiger, körperlicher und sexueller Schwäche und Erschöpfung; Gedächtnisschwäche; Teilnahmslosigkeit; Apathie und Müdigkeit.
Ambra reguliert bei nervöser Übererregbarkeit und nervöser Erschöpfung; Schlafstörungen; Fehlsteuerung des vegetativen Nervensystems und traurigen Verstimmungszuständen.
Panax ginseng wirkt kräftigend bei Schwächezuständen aller Art; nervöser Erschöpfung; mangelnder Libido und sexueller Schwäche.

Wann darf Manuia® nicht angewendet werden?

Manuia® darf nicht angewendet werden, wenn man überempfindlich (allergisch) gegen einen der Wirkstoffe, Weizenstärke oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Hat Manuia® Nebenwirkungen?

Kein Arzneimittel ist frei von Nebenwirkungen. Manuia® ist wie alle homöopathischen Arzneimittel üblicherweise sehr gut verträglich. Bei empfindlichen Personen können Übelkeit, Magenbeschwerden und leichter Durchfall auftreten.
Weizenstärke kann Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.
Hinweis: Bei Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln?

Bei gleichzeitiger Einnahme von Manuia® mit blutgerinnungshemmenden Medikamenten vom Cumarin-Typ kann deren Wirkung abgeschwächt werden. Bitte sprechen Sie daher vorab mit Ihrem Arzt. Bitte informieren Sie Ihren Arzt auch bei Vorliegen einer behandlungsbedürftigen Zuckerkrankheit. In beiden Fällen sollten engmaschige Kontrollen der Blutwerte bis zu 14 Tage nach Absetzen von Manuia® erfolgen, um die Dosis der blutgerinnungshemmenden bzw. blutzuckersenkenden Medikamente im Bedarfsfall anpassen zu können.

Kann ich Manuia® auch zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen?

Grundsätzlich ist eine gleichzeitige Einnahme möglich. Patienten, die bereits mit verschreibungspflichtigen, chemisch-synthetischen Wirkstoffen oder sonstigen Präparaten behandelt werden, sollten die verordnete Therapie nicht eigenständig ändern oder Medikamente ohne Rücksprache mit ihrem Arzt absetzen.

Darf Manuia® in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit verwendet werden?

Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft oder Stillzeit vorliegen, sollte das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Warum ist Manuia® nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren vorgesehen?

Beschwerden wie Nervosität, Erschöpfung sowie körperliche und geistige Leistungsminderung sollten bei Kindern nicht in Selbsttherapie behandelt werden. Derartige Symptome müssen immer ärztlich abgeklärt werden, um körperliche Erkrankungen/ Ursachen auszuschließen. Darüber hinaus liegen uns keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung von Manuia® bei Kindern vor, daher sollte das Arzneimittel nicht bei Kindern unter 12 Jahren angewendet werden.

Darf man Manuia® bei Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) anwenden?

Die Tabletten der DHU auf der Grundlage von Laktose (Milchzucker) enthalten als Hilfsstoffe zur Pressung außer Magnesiumstearat auch geringe Mengen Weizenstärke.
Aufgrund neuerer Erkenntnisse empfiehlt der von der „Deutschen Zöliakie Gesellschaft“ zitierte „Codex-Standard für glutenfreie diätetische Lebensmittel“ seit Juli 2008 die Verwendung der Bezeichnung „glutenfrei“ nur noch für Erzeugnisse mit einem Glutengehalt von maximal 20 ppm.
Die von der DHU verwendete Weizenstärke erfüllt auch diese neuen strengeren Vorgaben für Glutenfreiheit. Mit einem Glutengehalt von 4 ppm pro Tablette liegt sie deutlich unterhalb des festgelegten Grenzwerts.
Alle Tabletten der DHU gelten somit nach den Richtlinien der Deutschen Zöliakie Gesellschaft als glutenfrei und kommen daher - ebenso wie Globuli und Tropfen - für die Behandlung von Patienten mit Zöliakie und Sprue in Frage.

Darf man Manuia® bei Lactoseintoleranz anwenden?

Die Ursache einer Laktoseintoleranz ist der Mangel bzw. das völlige Fehlen des Verdauungsenzyms Laktase. Je nach Ausprägung des Enzymmangels werden von Fall zu Fall sehr unterschiedliche Mengen an Laktose vertragen. Es gibt daher keinen Grenzwert, der bei Laktoseintoleranz generell gültig ist.
Laktose ist laut HAB (Homöopathisches Arzneibuch) für Verreibungen vorgeschrieben. Daher ist bei allen homöopathischen Tabletten Laktose als Arzneiträger vorhanden.
Eine Tablette Manuia® enthält 250 mg Laktose.
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. ist die Mehrzahl der Betroffenen mit einer Laktoseintoleranz unter einer laktosearmen Kost symptomfrei. Als Richtwert für eine laktosearme Kost empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. die Zufuhr von maximal 8–10 g Laktose pro Tag.
Bei akuten Beschwerden werden kurzzeitig bis zu 6 Tabl. täglich empfohlen. Dies entspricht einer Laktosemenge  von max. 1,5 g pro Tag. Während der weiteren Behandlung bzw. bei leichteren Beschwerden liegt die empfohlene Dosierung bei 1-3 Tabl. täglich, das entspricht einer Laktosemenge von 250 – 750 mg. Unter Beachtung der in der Packungsbeilage angegebenen Dosierungsempfehlung sind somit in der Regel keine Symptome zu erwarten.
Entscheidend sind jedoch die individuelle Empfindlichkeit sowie die therapeutische Empfehlung. Bei Unklarheiten sollten Patienten mit einer Laktoseintoleranz mit dem behandelnden Therapeuten abklären ob eine Anwendung der Tabletten in Frage kommt.

Wie ist die Dosierung von Manuia®?

Bei akuten Beschwerden sollten Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren halbstündlich bis stündlich je 1 Tablette (höchstens 6-mal täglich) einnehmen. Die Einnahme über einen längeren Zeitraum sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen.
In chronischen Fällen sollten Sie 1- bis 3-mal täglich je 1 Tablette einnehmen.

Wie lange dauert es erfahrungsgemäß bis man eine Wirkung verspürt?

Die Wirkung homöopathischer Arzneimittel hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: u. a. von der individuellen Sensibilität und Ansprechbarkeit auf das Mittel aber auch von der Schwere und Dauer einer Erkrankung.
Bei leichten akuten Beschwerden sollte in der Regel im Verlauf einer Woche eine deutliche Besserung eintreten, bei chronischen Beschwerden ist mitunter ein wenig mehr Geduld erforderlich. Hier sollten sich innerhalb von ca. 2-3 Wochen erste positive Veränderungen einstellen.

Worauf sollte ich bei der Einnahme von Manuia® achten?

Manuia® sollte, wie homöopathische Arzneimittel generell, so frühzeitig wie möglich angewendet werden. Erfolgt die Einnahme bereits bei den allerersten Symptomen einer Erkrankung, lässt sich der Krankheitsverlauf in der Regel besonders günstig beeinflussen und eine rasche Besserung der Beschwerden erzielen.
Für eine optimale Wirkung sollte auf eine regelmäßige Anwendung geachtet werden, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind.
Da bei homöopathischen Arzneimitteln eine Wirkstoffaufnahme bereits über die Mundschleimhaut erfolgt, sollten diese nicht mit Speisen oder Getränken vermischt werden, sondern nach Möglichkeit mit einem halbstündigen Abstand zu den Mahlzeiten (vorher oder nachher) eingenommen werden. Es empfiehlt sich, die Tabletten langsam im Mund zergehen zu lassen.
In der Fachliteratur gibt es Empfehlungen, während einer Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln Genussmittel wie Kaffee, Gewürze und starke ätherische Öle zu meiden. Ein Beweis für die Beeinträchtigung der Wirkung von homöopathischen Arzneimitteln liegt bisher nicht vor.
Aufgrund von therapeutischen Erfahrungen sollte man zur Einnahme von Homöopathika einen zeitlichen Abstand von ca. einer halben Stunde einhalten. Das betrifft z. B. das Kaffee- bzw. Teetrinken, Essen allgemein und Zähneputzen (wegen ätherischer Öle in der Zahnpasta).

Welche Hilfsstoffe verwenden wir zur Herstellung?

Als Hilfsstoffe verwenden wir Weizenstärke und Magnesiumstearat.

Kann Manuia® über einen längeren Zeitraum eingenommen werden?

Die Dauer der Anwendung von Manuia® ist prinzipiell nicht zeitlich begrenzt, sondern orientiert sich am Heilungsfortschritt. Manuia® sollte, wie alle homöopathischen Mittel, bis zum Abklingen der Beschwerden eingenommen werden. Manuia® ist gut verträglich und auch bei Langzeiteinnahme besteht weder ein Abhängigkeitsrisiko noch kommt es zu einer Abschwächung der Wirkung bzw. zu einer Gewöhnung.

Kann Manuia® abhängig machen oder zu einer Gewöhnung führen?

Zu Manuia® sind  keinerlei Abhängigkeits- oder Gewöhnungseffekte bekannt.

Ist Manuia® für die Akuttherapie depressiver Erkrankungen einsetzbar?

Manuia® ist nicht für die Akuttherapie depressiver Erkrankungen vorgesehen.

Kann Manuia® bei Erschöpfungszustände einfach eingenommen werden bzw. wann sollte man die Einnahme mit dem Arzt oder Homöopathen absprechen?

Grundsätzlich ist eine Selbsttherapie mit Manuia sehr gut möglich, wenn es sich um leichtere Beschwerden wie z. B. leichte körperliche und seelische Erschöpfung, die mit Nervosität und gedrückter Stimmung einhergehen kann, handelt. Sollte sich jedoch unter der Behandlung keine Besserung einstellen bzw. sich die Beschwerden sogar verschlechtern, sollte auf jeden Fall ein Therapeut aufgesucht werden. Das gilt auch, wenn die Beschwerden sehr ausgeprägt sind, der Verdacht auf eine schwerwiegende z. B.  depressive Erkrankung besteht oder psychische Erkrankungen in der Vorgeschichte bekannt sind. In solchen Fällen ist immer eine ärztliche Abklärung erforderlich.

Kann Manuia® allergische Reaktionen auslösen?

Von keinem Arzneimittel kann mit absoluter Sicherheit gesagt werden, dass es keine Allergien auslöst. Das gilt auch für homöopathische Arzneimittel und somit auch für Manuia®. Sobald Symptome einer Allergie auftreten, die Sie in einen zeitlichen Zusammenhang mit der Einnahme von Manuia® bringen können, ist das Präparat unbedingt sofort abzusetzen und ein Arzt zu konsultieren.

Wird Manuia® von den Krankenkassen erstattet?

Manuia® wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. Private Krankenkassen erstatten Manuia® vertragsbedingt.

Kann ich eine Produktprobe von Manuia® haben?

Eine Produktprobe können wir leider nicht versenden, da es sich bei Manuia® um ein apothekenpflichtiges Arzneimittel handelt. Das Arzneimittelgesetz (AMG) untersagt es dem Hersteller eines solchen Arzneimittels, dieses direkt an Endverbraucher abzugeben.

Kann man Manuia® auch im Veterinärbereich anwenden?

Es existieren keine Untersuchungen zur therapeutischen Wirkung bei Tieren. Insofern können dazu auch keine Aussage gemacht werden. Sie sollten sich am besten bei Ihrem Tierarzt nach Erfahrungen zu diesem Thema erkundigen.